Bergung eines verirrten Kleintransporters

Vor kurzem wurde die Feuerwehr Landeck von der Polizei zu einer Hilfeleistung alarmiert, da ein rumänischer Lenker mit seinem Kleintransporter auf einer sehr unwegsamen und nur mit Allradfahrzeugen befahrbaren Forststraße stecken blieb.

Dass so manche Navigationshilfe, die von Lenkern aus den Oststaaten verwendet wird, offenbar schwer nachzuvollziehende Infos liefert, wurde bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Ebenso, dass die Fahrer, die zumeist in Richtung Süden unterwegs sind, auf Wegen, die ihnen eigentlich spanisch vorkommen sollten, dahinbrettern, bis die Feuerwehr kommen muss.

So geschehen vor kurzem in Landeck, wo ein Fahrer aus Rumänien um 1.00 Uhr (!) mit seinem  Kleintransporter am Gramlachweg in Richtung Hochgallmig unterwegs war. Dieser Weg wird in seinem Verlauf stetig steiler  – und als der Fahrer schließlich ein Wendemanöver versuchte, ging gar nichts mehr. Stundenlange Versuche, das Gefährt wieder selbst flott zu bekommen, scheiterten, Um 8.00 Uhr setzte der Fahrer schließlich einen Notruf bei der Polizei ab, die sofort die Feuerwehr Landeck alarmierte. Mithilfe des Teleskopladers, der dazugehörigen Bergewinde und vieler Hände wurde das Fahrzeug schließlich wieder in "Fahrtrichtung gehievt". Der Fahrer wurde schließlich samt seinem Transporter sicher nach Landeck geleitet, von wo aus er die Fahrt fortsetzen konnte. Nach rund eineinhalb Stunden wurde der Einsatz, an dem vier Fahrzeuge mit 18 Mann beteiligt waren, beendet.

Text und Fotos: Feuerwehr Landeck

Technisches Gerät und viele helfende Feuerwehrhände brachten den Transporter schließlich wieder in die richtige Spur!

Ein weiterer Beweis: Wenn gar nix mehr geht, muss die Feuerwehr ran!