Keine Verschärfung der Hochwassersituation

Die Experten sind sich einig: Die Hochwassergefahr wird sich nicht weiter verschärfen. Entlang des Inns wird es damit in den kommenden Stunden eine anhaltend angespannte, aber stabile Hochwasserführung geben – die Pegel in Innsbruck und Telfs sind zuletzt sogar zurückgegangen.

Es war ein arbeitsreicher Tag für die Tiroler Feuerwehren. Während die Einsatzkräfte beim Waldbrand in Absam auf "Unterstützung von oben" hofften, war im gesamten Landesgebiet das Gegenteil der Fall. "Insgesamt waren heute 140 Feuerwehren mit rund 600 Mitgliedern im Einsatz bzw. in Bereitschaft", so Landes-Feuerwehrinspektor DI Alfons Gruber. Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. Straßen- oder Brückensperren gab es in mehreren Bezirken Tirols.

Keine Verschärfung

Am Mittwochnachmittag tagte die Stabsleitung mit ExpertInnen der Abteilung Wasserwirtschaft bzw. des Sachgebietes Hydrographie und Hydrologie und der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes sowie der Leitstelle Tirol, dem Tiroler Feuerwehrverband sowie der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Das Ergebnis der Beratungen: "Die Hochwassersituation wird sich nicht weiter verschärfen." LHStv Josef Geisler berichtete im Anschluss an die Sitzung: „Auch wenn es nach wie vor noch Unsicherheitsfaktoren gibt, beispielsweise lokale Gewitter und Regen in den Schweizer Alpen, die in den nächsten Stunden noch zusätzlich Wasser zu uns bringen können, die Temperaturverteilung oder die bestehende Schneemenge auf den Bergen, dürften aus jetziger Sicht die Pegel entlang des Inns nicht mehr in großem Ausmaß steigen - doch werden sie in den kommenden Tagen auf Hochwasserniveau bleiben.“ 

Einen Videobeitrag des Landes Tirol finden Sie HIER.

Fotos: Zeitungsfoto.at; LFV/Hassl; BFV Innsbruck; BFV Kitzbühel