ÖBFV-Awards für zwei Tiroler Firmen

Die Donau Chemie AG aus Landeck und die Firma Holz Seelos aus Flaurling durfte im Rahmen eines Festaktes in Wien die Bundes-Awards für die Feuerwehrfreundlichen Arbeitgeber 2018 entgegennehmen.

Der Festsaal im Haus der Industriellenvereinigung am Schwarzenbergplatz in Wien bot einen würdigen Rahmen für die Verleihung des Bundesawards für die Feuerwehrfreundlichen Arbeitgeber 2018. Mit dabei waren auch die Delegationen von zwei Tiroler Firmen, die im Vorjahr bei der Veranstaltung des Landes-Feuerwehrverbandes Tirol für diese Auszeichnung nominiert wurden.

Für die  Donau Chemie AG aus Landeck nahmen Anes Hoso, Peter Auer, Lukas Hauser und Norbert Huter die Auszeichnung entgegen. Die Firma Holz Seelos aus Flaurling war durch Karl Seelos, Klaus Seelos, Martin Seelos und Dietmar Rott vertreten. Begleitet wurden die Gewinner aus Tirol von Landes-Feuerwehrkommandant LBD Ing. Peter Hölzl und BFK-Stv. Innsbruck-Land Lorenz Neuner.

Auch unter den prominenten Ehrengästen gab es „Tiroler Beteiligung“: Die aus St. Johann stammende Bundesministerin für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung, Margarete Schramböck, überreichte gemeinsam mit ÖBFV-Präs. Albert Kern, den Vizepräsidenten Gerald Hillinger, Franz Humer und Armin Blutsch sowie den jeweiligen Landesverbands-Kommandanten die Auszeichnungen.

Österreich ist ein Land der Freiwilligen, die in vielfältiger Weise und mit großen Engagement wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft und ein starkes Miteinander in Österreich leisten. Ich möchte mich daher bei allen Arbeitgebern bedanken, die sich durch ihr beispielhaftes Verhalten gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ehrenamtlich bei der Feuerwehr tätig sind, auszeichnen“, so Bundesministerin  Margarete Schramböck.

 

Feuerwehrpräsident Kern dankte in seiner Festansprache den anwesenden Unternehmensvertreterinnen und -vertretern für die wertvolle Unterstützung: „Wenn wir heute Abend als Österreichischer Bundesfeuerwehrverband Arbeitgeber auszeichnen, so wird das Gemeinsame zwischen Feuerwehren und Wirtschaft über trennende Argumente gestellt. Dieses Miteinander, diese gezielte Bereitschaft von heimischen Unternehmern – das Feuerwehrwesen durch beispielsweise einer Dienstfreistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Katastrophenhilfsdienst bzw. den Feuerwehreinsatz zu fördern – verdient eine besondere Würdigung.

LFK LBD Ing. Peter Hölzl zieht eine Bilanz dieser festlichen Veranstaltung:

Das Engagement der Ausgezeichneten findet mit der Verleihung dieser Awards nicht ein Ende, sondern bedeutet neue Motivation, die Feuerwehrarbeit weiterhin zu unterstützen. Ich gratuliere unseren beiden Tiroler Unternehmen, die hier ausgezeichnet wurden, ebenso herzlich wie jenen, die im Vorjahr in Tirol die landesweite Auszeichnung entgegennehmen durften. Wir werden diese Tradition auch in Tirol weiterführen, um künftig Unternehmen, die sich für die Feuerwehr engagieren, vor den Vorhang holen zu können.

Seit dem Jahre 2005 gibt es diese hohe bundesweite Auszeichnung, bei der die Feuerwehr einen symbolischen Dank an Vorzeigebetriebe in ganz Österreich vergibt. Alle 2 Jahre werden Unternehmen aus den Bundesländern von den Landesfeuerwehrverbänden nominiert. Damit soll das gegenseitige Verständnis der Arbeitgeber, der Feuerwehren und ihrer Mitglieder gestärkt und jene Unternehmen beispielhaft für viele weitere verständnisvolle Arbeitgeber in den Vordergrund geholt werden. Der damit verbundene Dank soll der Öffentlichkeit zeigen, dass es keine Selbstverständlichkeit ist vom Arbeitsplatz in den Einsatz zu laufen, um anderen Bürgern in der Not helfen zu können und vor allem zu dürfen!

 

Fotos: LFV/Hassl