Schwerer Busunfall im Oberland fordert 24 Verletzte

24 Verletze –so  lautet die Bilanz nach einem schweren Reisebusunfall auf der B189 zwischen Mieming und Obsteig am frühen Abend. Vermutlich durch einen ausbrechenden Lkw-Anhänger, welcher den Reisebus touchierte, kam der Bus von der Fahrbahn  ab, stürzte in den Straßengraben und kam auf der Seite zum Liegen. Im Bus, der in Richtung Bezirk Reutte unterwegs war,  befanden sich inklusive Buslenker 34 Personen, die meisten davon Touristen aus China.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren keine Personen mehr im Bus, alle konnte sich selbst bzw. mit Hilfe von anderen Personen befreien. Der Rettungsdienst und die Feuerwehren waren neben den Sicherungsmaßnahmen und dem Brandschutz mit der Verletztenbetreuung beschäftigt. Das Rote Kreuz konnte mit Hilfe einer Triage-Station eine koordinierte Rettung und Versorgung sicherstellen.

Laut ersten Angaben wurden drei Insassen vermisst. Da ausgeschlossen werden konnte, dass sie sich im bzw. unter dem Bus befanden, führten die Feuerwehren Mieming, Obsteig und Silz koordinierte Suchaktionen durch, um den Verbleib klären zu können. Kurze Zeit später gab es aber Entwarnung – alle Personen waren anwesend.

Nach dem Abtransport der einzelnen Verletzten sowie jener Personen, die unverletzt geblieben waren, wurde der Bus mit dem KF45 der Berufsfeuerwehr Innsbruck und einem Abschleppfahrzeug geborgen.

STATISTIK:

Im Einsatz standen:
Feuerwehr Silz mit 32 Mann, KRF-S, RLF-T, SRF und MTFA
Feuerwehr Mieming mit 35 Mann und 5 Fahrzeugen
Feuerwehr Obsteig mit 21 Mann und 3 Fahrzeugen
Feuerwehr Telfs mit 12 Mann und 3 Fahrzeugen
Berufsfeuerwehr Innsbruck mit 10 Mann und 3 Fahrzeugen
BFI Imst, AK Inntal (Gesamt Feuerwehr 112 Mann mit 18 Fahrzeugen)

Rotes Kreuz Dienststellen Mötz, Telfs, Imst, Zirl, Reutte mit ca. 40 Mitarbeitern/innen
NEF Telfs
3 Notarzthubschrauber

Polizeiinspektionen Nassereith und Silz
Polizeihubschrauber Libelle

Bericht: BFV Imst/Michael Haslwanter

Fotos: zeitungsfoto.at