Regen, Schnee und starker Sturm

In den beiden vergangenen Tagen hielt das Wetter die Tiroler Feuerwehren wieder einmal in Atem – es gab zahlreiche Einsätze in nahezu allen Bezirken!

Laut der Leitstelle Tirol kam es in den vergangenen Tagen und Nächten zu rund 170 Einsätzen. Am stärksten betroffen waren die Bezirk Kitzbühel.

Seit Sonntag, 02.02.2020 um ca. 21:30 Uhr standen die Feuerwehren wegen des Starkregens im Bezirk Kitzbühel im Dauereinsatz. Es mussten unter anderem Keller ausgepumpt und „Abwehrmaßnahmen“ mit Sandsäcken, etc. getroffen werden, um weitere Gebäude vor Wassereintritten zu schützen. Die Hotspots waren in den Gemeinden St. Johann, Kirchdorf und Kössen. Bis zum Morgen des 4. Februar wurden von neun Feuerwehren ca. 40 Einsätze abgearbeitet. Nach dem Regen kam der Sturm, der die Feuerwehren weiterhin forderte -  unter anderem wurde in Aschau bei einem Bauernhaus das Dach des Wohntraktes  vom Sturm abgetragen (Bericht: ÖA BFV Kitzbühel Andreas Schroll / Fotos: Feuerwehren St. Johann, Kössen, Oberndorf, Aschau).

Auch im Außerfern gab es zahlreiche Einsätze. Die Feuerwehren Ehenbichl-Rieden und Höfen standen im Dauereinsatz! Auf den Feldern kam es aufgrund des starken Regens und des gefrorenen Bodens zu großen Wasserstauungen! In der Nacht auf Montag wurde die Hochwasserpumpe des Landeskatastrophenschutzes angefordert, welche durch die FF Höfen betrieben wird. In Weißenbach wurden Straßen überflutet und auch Häuser waren gefährdet (Bericht: ÖA BFV Reutte/Christian Tiefenbrunn / Fotos: FF Ehenbichl)

Aufgrund der anhaltend starken Regenfälle wurde die Feuerwehr Wörgl zu mehreren Unwettereinsätzen und Wasserschäden im Stadtgebiet alarmiert. Neben vielen Privatgebäuden bedrohten die Wassermassen auch Schulen und Gewerbebetriebe. Die Aufgabe der Wörgler Wehr bestand darin die Häuser und Gewerbebetriebe zu schützen und das bereits eingetretene Wasser abzupumpen. Neben 25 Kameraden der Feuerwehr Wörgl stand auch die Feuerwehr Kufstein mit der Großpumpe im Einsatz (Bericht: FF Wörgl / Fotos: zoom-tirol)