VW-Busse auf Sandbank "gestrandet"!

Die Feuerwehren Weer und Schwaz mussten vor kurzem zwei Fahrzeuge von einer Sandbank am Inn bergen. Gleich zwei VW-Busse waren "gestrandet". Ein Fahrzeuglenker wollte wohl die Geländetauglichkeit seines Fahrzeugs testen und versuchte von der Sandbank aus, das Innufer zu befahren. Dabei blieb das Fahrzeug stecken.

Ein zweiter Bus, der zu Hilfe eilen wollte, blieb an der Böschung in gefährlicher Schräglage hängen.Weil der zu Hilfe gerufene ÖAMTC nicht über die notwendigen Mittel verfügte um die beiden Fahrzeuge von der Sandbank zu holen, musste schlussendlich die Feuerwehr ran.

Besonders bewährt hat sich einmal mehr der Unimog der Feuerwehr Schwaz mit seiner 5- Tonnen-Vorbauseilwinde. Das geringe Gewicht, die kompakte Bauweise, Allrad und Singlebereifung – perfekt für die Verhältnisse vor Ort.

Die Kameraden der FF Weer schnitten zuerst den Zufahrtsweg für den Unimog frei, im Anschluss wurde mit Hilfe von Seilwinde und Hubzug der erste VW wieder auf sicheres Terrain gebracht.

Beim zweiten Bus gestaltete sich die Bergung etwas gefinkelter, weil dieser zum Teil im Wasser stand. Mit zweimaligem Umstellen des Unimogs konnte dann auch dieses Fahrzeug ohne weitere Schäden geborgen werden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Weer und Schwaz mit fünf Fahrzeugen und über 20 Mann, die einmal mehr unter Beweis gestellt haben, dass immer dann, wenn alles im Sand steckt und den Inn runterzugehen droht, die Feuerwehr als Retter in jeder Lage kompetent zur Stelle ist!

Bericht und Fotos: FF Schwaz / Bernhard Brandl