Waldbrandbekämpfung / KAT-Einsatz - Vorgangsweise bei der Anforderung von Hubschraubern

Um die Vorgehensweise bei der Anforderung von Hubschraubern zu vereinfachen wurde folgende Regelung getroffen:

Wenn der zuständige Einsatzleiter einen Hubschrauber für einen Erkundungsflug, zur aktiven Waldbrandbekämpfung oder KAT-Einsatz benötigt, ist ab sofort folgende Vorgehensweise durchzuführen:

Der Einsatzleiter fordert über die „Leitstelle Tirol“ einen Hubschrauber an:

Automatisch wird beim Stichwort „Anforderung Hubschrauber“ von der Leitstelle folgendes im Hintergrund erledigt:

  • Die Landeswarnzentrale Tirol, BFK, BFI, AK und der zuständige Bezirkssachbearbeiter „Flugdienst“ werden von der Leistelle Tirol alarmiert.
  • Das Anforderungsformular für Hubschrauber wird automatisch an die jeweilige Florianstation gemailt bzw. gefaxt.

Der Bezirkssachbearbeiter "Flugdienst" meldet sich auf der Funksprechgruppe „FW-Bezirk“ um den Einsatzleiter bei der Anforderung von Hubschraubern und zur weiteren Vorgehensweise zu beraten.

S70 Black Hawk - ÖBH

S70 Black Hawk - ÖBH

Ebenfalls meldet sich die Landeswarnzentrale beim jeweiligen Einsatzleiter auf der Funksprechgruppe „FW-Bezirk“ um genauere Infos für die Hubschrauberanforderung zu erhalten.

Das Anforderungsformular zur Anforderung von Hubschraubern wird sofort von der zuständigen Feuerwehr mit den wichtigsten Informationen ausgefüllt, vom Bürgermeister oder in Vertretung durch den Feuerwehr Einsatzleiter unterzeichnet und an die Landeswarnzentrale gemailt bzw. gefaxt.

Mit dieser neuen Regelung sollte der Einsatzleiter bei einem Einsatz bestmöglich unterstützt werden.

Diese Vorgangsweise stellt sicher, dass eine Kostenrefundierung an das Hubschrauberunternehmen beim Einsatz von privaten Hubschraubern entsprechend den landesgesetzlichen Bestimmungen möglich ist. Auf das Schreiben der Abt. Wasser-, Forst- und Energierecht, Zl. IIIa1- F-035/17 vom 15.05.2012 darf nochmals hingewiesen werden.

Dokument:

[wpdm_package id='2013']