Bezirksflughelferschulung in Kundl

Am Samstag, 28. September 2019, fand in Kundl die alle zwei Jahre durchzuführende vorgeschriebene Flughelferschulung statt. Die Abläufe rund um den Betrieb mit Hubschraubern müssen regelmäßig überprüft und geübt werden. Daran teilgenommen haben zahlreiche Flughelfer aus dem Bezirk Kufstein und Schwaz.

Mit dabei waren auch Mitglieder der Feuerwehren aus Kundl, Breitenbach und der BtF Sandoz Kundl, je 1 Hubschrauber der Bundespolizei Österreich (EC135) und der Firma Heli Tirol (Bell 412), sowie Personal der FF-Bezirkszentrale und der Samariterbund. Vor Ort befanden sich noch als Übungsbeobachter der Bürgermeister und Vizebürgermeister aus Kundl, der Sachgebietsleiter Flugdienst des LFV, Jörg Degenhart, BFK Hannes Mayr, BFKStv. Andreas Oblasser, einige Abschnittskommandanten und Bodenbrandbekämpfungstrainer – insgesamt ca. 65 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen.

Theorie und Praxis

Wegen des Regens kamen die Hubschrauber nicht sofort zum Einsatz. Somit wurden nach der Begrüßung durch die Verantwortlichen sämtlichen Teilnehmern die Sicherheitsbestimmungen bei der Arbeit mit Hubschraubern in Erinnerung gerufen. Den Feuerwehrmitgliedern wurden die im Flugdienst verwendeten Gerätschaften vorgestellt.  Schließlich konnte geflogen und die Schulungsmaßnahmen wie zB: das richtige Ein- und Aussteigen bei aufgesetztem oder schwebenden Fluggerät, die richtige Beladung und die Aufstellung der diversen Gerätschaften im alpinen Gelände, sowie die Gewöhnung an einen Tau Flug für die Flughelfer durchgeführt werden.  Die Führungskräfte in der Einsatzleitung und in der fliegerischen Einsatzleitung wurden dabei in höchstem Maße gefordert. Sie wurden dabei vom Personal der Bezirkszentrale unterstützt, die eine lückenlose Aufzeichnung über die erfolgten Flüge gewährleisteten.

Ein Dank gebührt den Schulungsvorbereitern und der FF Kundl für die Verpflegung während des Schulungstages.

Text und Fotos: OBI Egger R, BFV Kufstein, Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit