EUREGIO-Wintersporttag der Feuerwehren

2018 fand erstmals der Euregio-Wintersporttag der Freiwilligen Feuerwehren statt, bei dem sich zahlreiche Feuerwehrleute aus der Europaregion in vier verschiedenen Disziplinen – Ski Alpin, Langlauf, Rodeln und Tourenski – messen. Am Wochenende kam es zur zweiten Auflage im Südtiroler Seis am Schlern.

Sport und Teamgeist

Bei den Wettkämpfen auf der Seiser Alm geht es einerseits um sportliche Leistungen, andererseits um die Stärkung des Teamgeistes, der für die Feuerwehren die Voraussetzung für ein effizientes Miteinander schafft. „Kameradschaft, Freundschaft, Respekt und gegenseitiges Verständnis werden aktiv gelebt und so füllt sich auch die Europaregion mit Leben“, zeigt sich Euregio-Präsident Günther Platter von der länderübergreifenden Veranstaltung begeistert. „Die Zusammenarbeit in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino soll nicht nur auf politischer Ebene stattfinden. Unser gemeinsames Ziel ist es vielmehr, die Menschen in unseren drei Ländern näher zusammen zu bringen – und zwar über konkrete Projekte genauso wie durch einen intensiven Austausch in Vereinen und Gemeinden. Veranstaltungen wie der Euregio-Wintersporttag der Freiwilligen Feuerwehren sind ein wichtiger Bestandteil für diesen Austausch und tragen außerdem dazu bei, das für uns so wichtige Ehrenamt vor den Vorhang zu holen“, so Platter.In der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino gibt es 903 Feuerwehren, davon 358 in Tirol, 306 in Südtirol sowie 238 im Trentino, die Tag für Tag bei Unwettern, Hochwasser, Muren und Feuer bedingungslos im Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger stehen

Ergebnisse

Bei den Skirennen gab es hervorragende Leistungen der Nordtiroler TeilnehmerInnen und auch vier Siege. Nadine Duflot (FF St. Gertraudi), Johann Angerer (FF Pill), Josef Bradl (FF Pill) und Christian Schellhorn (FF Niederau) holten sich die Siege in ihren Klassen. Bei der vielfachen Tiroler Feuerwehr-Landesskimeisterin Nadine Duflot muss man stets eines anmerken: Die Teilnehmerzahl bei den Damen ist immer sehr überschaubar – aber im gesamten Starterfeld waren nur 14 Herren schneller als sie ...

  • Damenklasse: 1. Nadine Duflot (St. Gertraudi)
  • Masters B2: 1. Josef Lanner (Niederau), 5. Gottfried Kruselburger, 7. Ernst Wurm (beide St. Gertraudi),
  • Masters B1: 5. Leo Kruselburger, 6. Wolfgang Wurm, 7. Kurt Schierling, 8. Hermann Kruselburger (alle St. Gertraudi)
  • Masters A4: 1. Johann Angerer (Pill), 6. Siegfried Hohlrieder (Niederau)
  • Masters A3: 1. Josef Bradl (Pill), 2. Stefan Schoner (Oberau/Wildschönau), 8. Andreas Unterer (Niederau), 10. Jakob Schneidnagl (St. Gertraudi)
  • Masters A2: 1. Christian Schellhorn (Niederau), 3. Günther Thaler, 11. Helmut Gschösser (beide St. Gertraudi)
  • Masters A1: 2. Stefan Lanner (Niederau), 3. Martin Gwiggner (Niederau)
  • Masters Sen. 4: 4. Christoph Huber (St. Gertraudi)
  • Masters Sen. 3: 3. Peter Hausberger (Niederau)
  • Masters Sen. 2: 4. Dominique Duflot (St. Gertraudi)
  • Masters Sen. 1: 3. Hannes Hohlrieder, 4. Andreas Hölzl (beide Niederau

Fotos: FF Seis am Schlern