Leutasch: Stadel in Vollbrand

„Brand Stall – Stadel in Vollbrand“ waren die ersten Informationen für die beiden Feuerwehren der Gemeinde Leutasch am Dienstag, den 11. August 2020 um 01:54 Uhr. Diese bestätigten sich dann kurze Zeit später, als das erste Löschfahrzeug der Feuerwehr Leutasch auf dem Weg zum Einsatzort war und bereits heller Flammenschein den Weg wies. Weil man um die bescheidenen Ressourcen an Löschwasser in diesem Gebiet Bescheid wusste, erfolgte noch auf Anfahrt die Nachalarmierung eines weiteren Tanklöschfahrzeuges der Feuerwehr Seefeld.

Die ersteintreffenden Kräfte sahen sich dann mit dem besagten Vollbrand eines Stadels konfrontiert. Priorität hatte der Schutz eines in nur wenigen Metern entfernten weiteren Schuppens, welcher erfolgreich geschützt werden konnte. Ein Trupp unter Atemschutz nahm zudem eine erste Löschleitung vor und führte die Brandbekämpfung durch.
Der betroffene Bau diente als Unterstand für mehrere Maschinen und Geräte, die eine hohe Brandlast mit sich brachten. Daher kamen zwei weitere Löschleitungen zum Einsatz, ebenso bediente man sich am Wenderohr der Drehleiter. Der Bedarf an Löschwasser konnte durch die Errichtung einer Saugstelle am „Ostbachl“ mit nachfolgender Zubringerleitung gedeckt werden. Vier Trupps unter Atemschutz waren letztendlich erforderlich, um den Brand zu bekämpfen.

Mehr als zwei Stunden nach Alarmeingang rückten die letzten Kräfte von der Einsatzstelle ab. Verletzte gab es glücklicherweise keine zu beklagen, die Brandursache ist noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Einsatzkräfte:

  • Feuerwehr Leutasch mit RLF, DLK, LF, LAST und 28 Kräften
  • Feuerwehr Unterleutasch mit LFB, MTF und 9 Kräften
  • Feuerwehr Seefeld mit KDO, ULF und 12 Kräften
  • Rettungsdienst
  • Polizei
  • Brandermittler

Bericht: FF Leutasch
Bilder: OLM Andreas Ripfl