"Tirol testet" - Testkits werden ausgeliefert

Die Tiroler Feuerwehren übernehmen das Testmaterial und verteilen es an die 279 Gemeinden Tirols

Bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Landes-Feuerwehrkommandant LBD Ing. Peter Hölzl, dem Projektleiter von "Tirol testet" Elmar Rizzoli und dem Militärkommandant von Tirol Ingo Gstrein fand heute ein Lokalaugenschein zur Logistik der Testkits und des Schutzmaterials in der Standschützen-Kaserne statt. Dabei wurden seitens der drei Partner Einsatzstab CORONA des Landes, Landes-Feuerwehrverband Tirol und Militärkommando Tirol die jeweiligen Abläufe von der Beschaffung bis zur Anlieferung in den Gemeinden erläutert.

Landes-Feuerwehrkommandant Hölzl informierte dabei, dass "die Tiroler Feuerwehren heute im Laufe des Vormittags die 600.000 Testkits, 300.000 Handschuhe, 5.000 Schutzanzüge, 5.000 Schutzbrillen, reichlich Desinfektionsmittel und bis zu 1.000 Strichcode-Scanner an fünf Kasernenstandorten in Tirol entgegennehmen und diese an die 279 Tiroler Gemeinden verteilen. Für diese logistische Herausforderung nutzen die Tiroler Feuerwehren die Struktur der Feuerwehrabschnitte, wie sie (ausgenommen in der Landeshauptstadt Innsbruck) in jedem Tiroler Bezirk gegliedert sind. Aus jedem der insgesamt 44 Feuerwehrabschnitte, welcher im Schnitt sechs Gemeinden umfasst, übernimmt eine Feuerwehr die vorkommissionierten Pakete in der jeweiligen Kaserne und verteilt diese an die weiteren Feuerwehren und Gemeinden im Feuerwehrabschnitt."

Zahlreiche Mitglieder der 357 Tiroler Feuerwehren waren bisher auch in ihrer Gemeinde bei den Vorbereitungs- und Aufbauarbeiten aktiv. Damit der Zu- und Abstrom an Personen, die am freiwilligen Test teilnehmen, zielgerichtet und möglichst ohne lange Wartezeiten an den über 1.200 Teststraßen in den Tiroler Gemeinden gelenkt wird, werden zahlreiche Mitglieder der Feuerwehren Ordnerdienste an Parkplätzen verrichten und die Personenströme zu und von den Teststraßen lenken. Feuerwehrmitglieder werden aber auch fallweise im Bereich der Verwaltung in den Teststraßen und anderen verschiedensten Bereichen tätig sein, wo die Feuerwehr gebraucht wird. Die Einteilung und Abstimmung erfolgt hier mit der jeweiligen Gemeinde in Abhängigkeit des Bedarfes.

Landes-Feuerwehrkommandant Hölzl ergänzt, dass "in den 279 Tiroler Gemeinden an den drei Testtagen in Summe über 4.000 Feuerwehrmitglieder im Einsatz sein werden. Diese Zahl setzt sich aus ca. 1.000 Mitgliedern am Freitag, 1.400 am Samstag und 1.600 am Sonntag zusammen".

Am Montag 07.12. wird mit dem Rücktransport der nicht verbrauchten Testkits und der Mithilfe beim Abbau der Teststraßen der Unterstützungseinsatz der Tiroler Feuerwehren bei „Tirol testet“ abgeschlossen.

Bilder: LFV/Wegscheider