Überhitzter Akku löst Gefahrguteinsatz aus

Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr Imst zu einem vermuteten Gasaustritt in ein Wohngebäude alarmiert. Ein Atemschutztrupp, ausgerüstet mit Messgerät und dazugehörigem Messprotokoll, rückte in die betroffene Wohnung vor und führte dort mehrere Messungen durch. In der Zwischenzeit evakuierte die Polizei zusammen mit der Feuerwehr die gesamte Wohnanlage und der Rettungsdienst versorgte den verletzten Wohnungsinhaber. Da die Feuerwehr auch nach mehreren Messungen an verschiedenen Stellen der Wohnung kein Gas feststellen konnte, aber trotzdem ein eigenartiger Geruch wahrnehmbar war, wurde nach längerer Suche die Ursache gefunden.

Auf einer Couch lag eine Bluetooth-Musikbox, die unter einer Decke lag und durch das Aufladen des Akkus leicht in Brand geriet und so ein Loch in die Couch brannte. Der Einsatzleiter kontrollierte daraufhin noch den gesamten Bereich mit einer Wärmebildkamera und die Wohnung wurde inklusive Stiegenhaus belüftet. Im Anschluss konnten alle Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren und der Einsatz war für uns nach ca. einer Stunde wieder beendet.

Bericht und Bilder: OFM Marcel Halfinger und FM Zangerle Fabio, FF Imst