Verfügbarkeit FW-Portal am vergangenen Wochenende

Das vergangene Wochenende war nicht nur für die Feuerwehren herausfordernd, auch die Hard- und Softwareumgebung des FW-Portal wurde stark beansprucht!

Das Feuerwehrportal, welches vom Landes-Feuerwehrverband Tirol in Zusammenarbeit mit der Leitstelle Tirol entwickelt wurde, dient den Tiroler Feuerwehren als Informations- und unter anderem auch Alarmierungsplattform für nicht dringliche Einsätze, Tätigkeiten und Übungen. Zudem ist ein Stabsmodul enthalten, womit die Führungsstäbe auf Landes- und Bezirksebene im Einsatzfall arbeiten und die Koordination von Großschadensereignissen unterstützen.

Eigenanforderungen während „Tiroltestet“

Für Tirol testet wurden die Feuerwehren per Newsletter gebeten, nicht dringliche Eigenanforderungen wie z.B. Tätigkeiten für die Gemeinde ausschließlich über das FW-Portal einzumelden, um die Disponenten in der Leitstelle-Tirol für Notfallgeschehen und dringende Einsätze freizuhalten. Dies klappte auch vorbildlich, wie die 433 Eigenanforderungen über das FW-Portal an diesem Wochenende zeigen! Nicht planbar waren jedoch die zahlreichen Events, welche durch die Niederschlagsereignisse im Bezirk Lienz, aber auch in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Imst und Schwaz am Samstag und Sonntag im System erfasst wurden. Zu Spitzenzeiten waren um die 800 Events aktiv im System und im Bezirk Lienz wurde zudem der Bezirksführungsstab hochgefahren, um die Niederschlagsschäden zu koordinieren.

IT kam an ihre Grenzen

Durch die hohe Anzahl an parallelen Events und die damit verbundenen zahlreichen Zugriffe durch Feuerwehr-Nutzer ging die Auslastung der Hardware-Ressourcen auf ein Niveau, welches nur selten auftritt und schwer zu testen ist. Aus diesem Grund war zu gewissen Zeiten das FW-Portal nicht bzw. nur eingeschränkt erreichbar. Noch am Wochenende wurden von den IT-Mitarbeitern des LFV-Tirol, Programmierern des FW-Portal und der Leitstelle Tirol mit über 40 Arbeitsstunden Änderungen in den Softwareprozessen und an den Hardwareressourcen vorgenommen. Dadurch konnte man auch einige Performance-Engpässe rasch identifizieren und Verbesserungen vornehmen. Mit Sonntag um kurz nach 11:00 stand das Portal den zahlreichen Nutzern wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung. Auch der Einsatzstab in Osttirol konnte durch Reports, Übersichten und grafische Darstellungen wieder den Mehrwert aus dem FW-Portal für die Stabsarbeit ziehen, wie es für Großereignisse vorgesehen und wichtig ist. Für die Zukunft werden gerade weitere Maßnahmen umgesetzt, um die Verfügbarkeit des FW-Portals laufend zu verbessern.

DANKE an alle FW-Portal Nutzer

An dieser Stelle möchten der LFV-Tirol und die Leitstelle Tirol all jenen danken, die das FW-Portal regelmäßig nutzen und nicht dringliche Einsätze und Tätigkeiten sowie Übungen über das FW-Portal einmelden. Wir bitten, dies auch in Zukunft beizubehalten, da dies wesentlich zur Entlastung der Disponenten in der Leitstelle Tirol beiträgt, damit diese für dringende und komplexe Einsatzgeschehen freigespielt sind und sich voll auf diese Aufgaben konzentrieren können!

Zudem bitten wir alle Feuerwehren, die das Feuerwehr-Portal noch nicht in dieser Tiefe nutzen, aus den genannten Gründen nicht dringliche Einsätze, Tätigkeiten und Übungen vermehrt über das FW-Portal einzumelden. Weiters verweisen wir an dieser Stelle auch auf die zusätzlichen Funktionen für Feuerwehren wie die Einsatzdokumentation, das Einsatztagebuch oder die Ressourcen- und Dokumentenübersicht.