Unfall auf der Kraftwerksbaustelle

Im Zuge der Arbeiten auf der Baustelle GKI werden im Nachgang an die Tunnelvortriebsmaschine die Tübinge indiziert. Bei diesen Arbeiten ist es zum einem schweren Arbeitsunfall gekommen und eine Person wurde eingeklemmt.

Die Alarmmeldung seitens der Leitstelle lautete A3-Person eingeklemmt: GKI Lotsenpunkt 4, Pfunds, Maria Stein, vermutlich muss eingetunnelt werden. Zum gegenständlichen Bauvorhaben liegt ein Sonderalarmplan vor, welcher die Alarmierung, das Einschreiten und Zugänglichkeit der Einsatzkräfte im Detail regelt. Nach Eintreffen in der Sicherheitszentrale und vor dem Stolleneingang erfolgte der erste Lageabgleich mit den Tunnelverantwortlichen.

Aufwendige Bergung
Nach gemeinsamer Absprache fuhren die Einsatzkräfte mit ihren Mannschaften und technischen Gerätschaften per Zug rund 2,5km in die Nordröhre des Tunnels.  Während dieser Maßnahmen und dem Einfahren in den Tunnel konnte der Verunfallte zwischenzeitlich von den Arbeitskollegen bereits befreit werden. So lag nach Eintreffen am Einsatzort das Hauptaugenmerk bei der ärztlichen Notfallversorgung und in Folge der Bergung der verletzten Person aus den beengten Örtlichkeiten. Dies gestaltete sich aufgrund der Verhältnisse als sehr aufwendig und schwierig. Mit vereinten Kräften konnte der Patient zum Zug gebracht, verladen und ins Freie transportiert werden. Er wurde im Anschluss vom NAH Christophorus  5 in das KH Zams geflogen. Die Alarmierungs- und Einsatzkette hat durchgängig sehr gut funktioniert.

Im Einsatz standen:
* FF Pfunds
* FF Tösens
* AFK Pfunds
* BFI Landeck
* Rotes Kreuz
* NAH C5
* Polizei

Bericht: BFI Thomas Greuter / Fotos: ABI Rainer Nardin